Wie trennt man zusammenlebende Rüden und Hündinnen am besten während der Läufigkeit?

Hündin und Rüde während der Läufigkeit trennen

In immer mehr deutschen Haushalten leben zwei oder mehr Hunde zusammen. Häufig sind das auch Hunde unterschiedlichen Geschlechts und wie bei uns auch unkastrierte Hunde.

Problematisch wird das ein wenig während der Läufigkeit der Hündin. Hier zeige ich dir meine Tipps, wie ich während der Läufigkeit meiner Hündin dafür sorge, dass wir keinen Hunde-Nachwuchs bekommen 🙂

Wenn Hündin und Rüde zusammen leben

Ich habe ja das große Glück, dass gleich zwei Hunde bei mir leben. Meine Hündin ist nun schon 13 Jahre alt und unkastriert. Hinzu kam 2012 mein Rüde. Als ich meine Hündin 2010 aus dem Tierheim holte, wurde sie bereits wesentlich älter geschätzt als sie eigentlich war. Aus diesem Grund wurde mir damals von unserer Tierärztin auch davon abgeraten, meine Hündin nun noch zu kastrieren.

Als mein Rüde dann als Welpe zu uns kam, entschied ich mich ebenfalls gegen eine Kastration. Aus dem einfachen Grund, dass ich der Überzeugung bin, dass ich einem gesunden und gut entwickelten Tier nicht einfach „pro forma“ etwas abschneiden und wegnehmen muss, was zu seiner Entwicklung und seinem Leben gehört. Aber das ist eigentlich ein ganz anderes Thema.

Nun habe ich also zwei unkastrierte Hunde. Meine Hündin wird aber trotz ihres Alters ein Mal im Jahr läufig. Wir leben in einem Haus mit mehreren Etagen und Garten. Die Hunde halten sich hauptsächlich im Erdgeschoss auf, welches ein komplett offener Raum ist.

Wie also macht man das dann nun, wenn die Hündin läufig ist und die Hunde auch mal allein Zuhause bleiben müssen? Schließlich muss man als Zweibeiner auch mal einkaufen oder zum Training gehen und kann den oder die Hunde dann nicht immer mitnehmen.

Hier zeige ich dir ein paar Lösungen bzw. Methoden, die wir im Alltag mit unserer läufigen Hündin anweden, um zu verhindern, dass es bei uns vierbeinigen Nachwuchs gibt.

1. Einen Hund mitnehmen

Sofern sich die Möglichkeit ergibt, nehme ich einen von beiden Hunden mit. Zum Beispiel, wenn ich Hundefutter kaufen gehe oder nur mal schnell zur Post muss. Da kann man den Hund gut mal mitnehmen, ohne dass er zu lange im Auto warten muss.

Das tut mir dann zwar immer für den jeweils anderen Hund leid. Ich besänftige mich aber mit dem Gedanken, dass die Läufigkeit meist ja nicht von langer Dauer ist und dieser Ausnahmezustand in einigen Tagen vorbei ist.

2. Hunde durch ein (befestigtes!) Hundegitter trennen

Muss ich beide Hunde Zuhause lassen, dann wird es natürlich etwas kniffliger. Wir haben da aber mittlerweile auch eine gute und funktionierende Lösung gefunden.

Da ich es besser finde, wenn meine Hunde während meiner Abwesenheit mehr als einen Raum zur Verfügung haben, trennen wir beide Hunde nach Etagen. Einer bleibt also im Erdgeschoss. Der Andere geht ins 1. Obergeschoss.

Die beiden Etagen sind über ein Treppe verbunden. Also muss man diesen Weg effektiv versperren, ohne dass ein Hund auf die Idee kommt, die Barrikade zu überwinden.

Unsere Lösung sind Treppengitter, die man zwischen den Treppenaufgang klemmt und die wir jeweils unten und oben an der Treppe befestigt haben.

Wenn du dich jetzt fragst, warum wir zwei Treppengitter benutzen: ich möchte damit vermeiden, dass sich Hund 1 die Treppe hinauf beweget oder Hund 2 die Treppe hinuntersteigt und sich beide dann am Treppengitter und auf der Treppe „bezirzen“. Und so vielleicht das Treppengitter aus der Halterung drücken oder sich gar verletzen.

So hat jeder die Barrikade direkt vor der Nase und falls doch mal ein Treppengitter nicht halten sollte, dann gibt es eben noch ein Zweites.

Vermutlich würde ich das ähnlich machen, wenn ich eine Wohnung auf einer Ebene hätte.

Bei uns klappt diese Variante sehr gut. Ich achte aber auch sehr darauf, dass ich meine Hunde körperlich und geistig gut ausgelastet habe, bevor ich sie dann eine Weile allein lasse. Haben sie zudem noch gut gefuttert, kann ich eigentlich davon ausgehen, dass sie in dieser Zeit entspannt schlafen werden.

3. Den Rüden in den Urlaub schicken

Manchmal ergibt sich ja die wunderbar praktische Situation, dass Familie und Freunde in der Nähe wohnen und zeitweise für ca. 2 Wochen den Rüden aufnehmen können.

Das hat in der Zeit der Läufigkeit der Hündin viele Vorteile. Der Rüde ist nicht permanent vom Duft der Hündin umgeben und hat damit weniger mit den „Nebenwirkungen“ zu kämpfen. Die Hündin hingegen hat möglicherweise etwas mehr Ruhe und kann sich entspannen. Denn schließlich ist auch die Läufigkeit für viele Hündinnen nicht gerade ein Zuckerschlecken.

Weggeben musste ich meinen Rüden bislang noch nicht. Er ist zwar auch etwas „durcheinander“, wenn meine Hündin läufig ist. Jedoch hält sich das eigentlich in Grenzen. Zumindest wenn ich so höre, was andere Rüden so anstellen, wenn sie läufige Hündinnen in der Nähe haben.

Wie du liest: Ich vertraue lieber auf Barrieren, wenn meine Hündin läufig ist.

Wie machst du das? Hast du auch zwei Hunde und kennst das Problem? Wie löst du es? Ich freue mich über deine Tipps im Kommentarfeld unten.

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